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Nachhaltige Adventkalender-Ideen

Nachhaltige Adventkalender-Ideen

Dies ist ein bezahlter Beitrag in Kooperation mit Paarzeit

Die Adventzeit ist seit jeher eine meiner Lieblingszeiten im Jahreszyklus. Es wird Leckeres gegessen, Tee (oder Glühwein) getrunken, Kerzen entzündet und insgesamt etwas besinnlicher und ruhiger. Ich zelebriere den Advent jedes Jahr gerne mit meinem wiederverwendbaren Adventkranz aus Ton und meiner Lieblingsweihnachtsmusik.

Adventkalender aus Ton (c) Elena Beringer

Als Kind habe ich dazu auch immer einen Adventkalender bekommen und noch heute schickt mir meine Mama alljährlich eine kleine Adventkalenderkarte. Jeden Tag ein Türchen öffnen ist dabei für mich ein kleines Ritual am Tag, das mich zum Lächeln bringt. Im Advent geht es für mich dabei auch darum jeden Tag wirklich wertzuschätzen. Es geht um den Weg und nicht darum so schnell wie möglich bei Weihnachten anzukommen.

Mittlerweile wird die Vorweihnachtszeit aber immer mehr kommerzialisiert, so gibt es auch zahlreiche Adventkalender in riesigen Verpackungen mit ganz vielen kleinen Überraschungen, die aber meist nicht nachhaltig, plastikfrei, fair oder biologisch hergestellt sind. Deswegen stelle ich euch diesmal zwei Alternativen für einen nachhaltigen Adventkalender vor.

Der Paarzeit-Adventkalender – für mehr Liebe und für das Klima

Ich freu mich immer besonders, wenn Unternehmen sich mit Nachhaltigkeit und mit Achtsamkeit beschäftigen. Deswegen finde ich den Adventkalender von Paarzeit so unglaublich toll! Auf 24 Karten finden sich für jeden Tag kleine Aufgaben und Übungen, die man als Paar gemeinsam machen kann. Dabei geht es darum sich zwischen 5-30 Minuten an einem Tag ganz füreinander als Paar Zeit zu nehmen. Ich habe schon ein bisschen in die Karten reingeschnuppert und diese sind wirklich mit viel Gedanken und Herz gestaltet worden. Die Karten sind mit einem Kleber ausgestattet und haften so an den unterschiedlichsten Oberflächen. Man kann die Karten also in beliebiger Reihenfolge zum Beispiel an der Wand befestigen und jeden Tag eine Karte abnehmen und öffnen.

Paarzeit Adventkalender Foto: (c) Elena Beringer

Toll finde ich auch, dass die Karten wiederverwendbar sind, auf ökologischem Papier gedruckt werden und auch die Verpackung plastikfrei ist. Außerdem wird für jede verkaufte Box ein Baum gepflanzt indem an die Organisation Plant for the Planet gespendet wird. Der Adventkalender ist also einer für die Liebe und für das Klima.

Da ich im Moment nicht in einer Beziehung lebe, kann ich den Adventkalender leider nicht selber testen, werde ihn aber an ein befreundetes Paar verleihen. Da man den Adventkalender jedes Jahr aufs Neue wiederverwenden kann, kann ich diesen dann vielleicht nächstes Jahr selbst ausprobieren.

Außerdem hat mir das Team von Paarzeit einen zweiten Kalender zukommen lassen, den ich nun an Jemanden von Euch verlosen darf! Wenn ihr den Kalender gewinnen wollt, schreibt mir doch in die Kommentare, wie ihr den Advent verbringt oder eure nachhaltigen Adventkalender-Ideen. Für eine zweite Gewinnchance könnt ihr euch auch zusätzlich unter diesem Beitrag für meinen neuen Newsletter anmelden!

Gewinnspielbedingungen: Das Gewinnspiel ist bis Faschingsbeginn am 11.11.2019 um 11:11 Uhr für Personen aus Österreich und Deutschland, die mindestens 18 Jahre alt sind, offen. Der/die Gewinner*in wird spätestens am Folgetag kontaktiert. Eine zusätzliche Gewinnchance bekommt ihr, wenn ihr euch für meinen Newsletter anmeldet, wo demnächst der Erste ausgesendet werden wird.

Der Rechtsweg und eine Haftung bei Beschädigung oder Verlust am Versandweg sind ausgeschlossen. Bei einem Gewinn wird die Versandadresse benötigt und diese zum Zweck der Versendung gespeichert. Sollte sich nach zwei Tage der/die Gewinner*in nicht gemeldet haben, wird neu ausgelost.

Der Selbermach-Adventkalender

Eine schöne Idee finde ich auch, sich einen Adventkalender entweder für sich selbst oder für eure Freund*innen oder Familienmitgliedern oder einem*/einer* Partner*in zu basteln. Als Rahmen für das DIY-Projekt habe ich mich diesmal bei der Verpackung für Klopapierrollen entschieden. Ein Abfallprodukt, das wahrscheinlich Viele von euch bereits zu Hause haben und welches man sonst auch einfach sammeln kann. Alternativ könnt ihr auch kleine Gläser oder Schachteln verwenden.

Ihr braucht also:

  • 24 Klopapierrollen
  • Zeitungspapier, Papierreste, Fäden, Bastelreste oder Ähnliches
  • Bindfaden
  • Kleine nachhaltige Geschenke (zum Beispiel Schokolade aus dem Unverpacktladen, Trockenfrüchte, Nüsse oder sonstiges, was ein paar Wochen haltbar ist) oder kleine Zettel/Briefe
  • Schere
  • Kleber

Als Erstes verziert ihr die Klopapierrollen mit euren Bastelmaterialien nach Lust und Laune. Schreibt auf jede Rolle anschließend eine Zahl von 1 bis 24 und verschließt eine Seite in dem ihr die Enden etwas eindrückt. Füllt dann die Rolle mit euren kleinen Geschenken oder alternativ mit handgeschriebenen liebevollen Botschaften oder Briefen an euch selbst oder an die Person, an die ihr den Kalender verschenken wollt. Schließt dann die zweite Seite ebenfalls und verschnürt das Paket mit einem Bindfaden. Zum Schluss könnt ihr die Rollen in einen hübschen Sack, eine alte Schuhschachtel, die ihr ebenfalls noch kreativ gestalten könnt, oder Ähnliches geben, um den Kalender besser weitergeben zu können.

Drei fertige Adventkalender-Päckchen

Viel Freude beim Basteln oder beim Gewinnspiel mitmachen!

Ich wünsche euch einen entspannten Advent und eine feine Vorweihnachtszeit 🙂

Alles Liebe,

Eure Marolena


*Diclaimer: bezahlte Werbung/Kooperation

Titelbild: (c) Elena Beringer



Weihnachtsideen – ZeroWaste und Nachhaltig

Weihnachtsideen – ZeroWaste und Nachhaltig

Ich bin dieses Jahr bei einem Nachhaltigen Adventkalender dabei und freue mich für das 13. Türchen ein paar Ideen zu ZeroWaste Weihnachten zu teilen! Im vorangegangenen Post findet ihr ganz viele tolle Ideen zu ZeroWaste Geschenkverpackungen bei www.wiressenpflanzen.de. Das folgende Türchen Nummer 14 findet ihr hier: https://www.50percentgreen.de/


Das Weihnachtsfest nachhaltig zu gestalten ist gar nicht so einfach, denn vor allem in dieser Zeit werden wir vom Konsum verführt, sind auf Geschenkejagd und bemühen uns die Wohnung und das Essen besonders festlich zu gestalten. Hier teile ich ein paar Ideen, wie man diese Tradition ein wenig müllfreier und trotzdem besinnlich feiern kann.

Der Weihnachtsbaum und Dekoration

Auch ich erfreue mich an Weihnachtsbäumen, an dem Geruch und dem funkelnden Anblick. Die letzten Jahre habe ich aber anstatt eines Weihnachtsbaumes einfach meine große Zimmerpalme mit den alten Dekorationselementen meiner Mama geschmückt und die Tonkrippe von meiner Oma aufgestellt. Ich zünde Kerzen an, räuchere mit etwas Weihrauch und lasse ätherische Öle verdampfen. Und ich muss sagen, der Stimmungs-Effekt ist für mich genau der gleiche.

Andere Ideen für einen alternativen Weihnachtsbaum wären, einen Baum im Topf zu kaufen und dann tatsächlich einen guten Ort zum Einpflanzen finden. Oder man malt gemeinsam auf einem alten Leintuch einen großen Weihnachtsbaum mit Wasserfarben auf und hängt das Leintuch an eine Wand. Das stelle ich mir besonders lustig mit Kindern als gemeinsame Aktion vor! 😉

Als Dekoration verwende ich mittlerweile getrocknete Früchte, Tannenzapfen, Äpfel und Mandarinen und einzelne Zweige, die man später ganz leicht kompostieren kann. Schön finde ich auch Scherenschnitte in Schneeflockenform an den Fenstern. Diese kann man super leicht aus Zeitungspapier oder schon einmal verwendeten Papier machen. Der Adventkranz besteht bei mir aus einer alten Tonform mit Kerzenhaltern, ein paar Zweigen, Früchten und Naturelementen.

Die Kekse

Was wäre ein Weihnachtsfest ohne Weihnachtskekse? Genau! Viele Zutaten gibt es aber oft nur in ganz kleinen Packungen. Für ein paar davon gibt es aber auch ganz tolle unverpackte Alternativen:

  • Natron/Backpulver bekommt man mit einem eigenen Gefäß und einem freundlichen Lächeln in der Apotheke.
  • Rum kann man auch gut aus einer größeren Flasche abfüllen und für Gebäck verwenden.
  • Vanillezucker gibt es eher schwierig unverpackt, aber manche Unverpackt-Läden haben welchen im Sortiment. Alternativ könnte man auch Vanilleschoten erwerben und mit herkömmlichen Zucker mischen.
  • Mehl, Grieß, Stärke oder Ähnliches bekomme ich ebenfalls im Unverpackt Laden. Hier finde ich es aber auch vollkommen in Ordnung die Bio-Variante im Supermarkt zu kaufen, die häufig nur in Papier verpackt sind.
  • Zitronenaroma oder Orangenaroma: einfach ein bisschen Schale von unbehandelten Bio-Früchten abreiben und in den Teig mischen.
  • Kakao bekommt man auch häufig um Unverpackt-Laden oder nur in Papier verpackt in Bio-Qualität und fair gehandelt.

Habt ihr noch andere Zutaten, die ihr ZeroWaste ersetzen wollt?

Das Essen

Hier kommt es stark darauf an, ob ihr selbst kocht oder eingeladen seid. Ich selbst bin jedes Jahr bei meinen Verwandten eingeladen und deswegen habe ich hier extrem wenig Einfluss auf das Geschehen. In diesem Fall werde ich aber dieses Jahr ein oder zwei Gefäße mitnehmen, da bei uns immer Essen übrigbleibt, das ich dann plastik- und verpackungsfrei nach Hause bringen möchte.

Wenn ihr selbst kocht, überlegt ob ihr vielleicht einen Gang Müll-frei kochen könnt. Es gibt schließlich auch viele Lebensmittel im Supermarkt oder am Wochenmarkt unverpackt. Am meisten Einfluss auf die Nachhaltigkeit, Klima- und Umweltbilanz habt ihr allerdings nicht bei der Verpackung, sondern bei der Wahl der Zutaten. Eine vegane Ernährung wirkt sich nämlich hier am meisten aus. Eine Erläuterung dessen würde aber den Rahmen des Artikels sprengen.

Die Geschenke

Ich schenke mittlerweile am liebsten Selbstgemachtes: ZeroWaste Badezimmer Produkte (eine Auswahl findet ihr im Beitrag „ZeroWaste Badezimmer“) hier zum Beispiel eine Body Butter nach Rezept von Trash is for Tossers, Kerzen aus Bienenwachs (Material dafür gibts zum Beispiel bei Wald&Wiese), Musikinstrumente (siehe weiter unten), Energiebällchen oder ein Erlebnisglas.

Die letzte Idee des Erlebnis- oder Dankbarkeitsglases habe ich von einer lieben Freundin, von der ich vor zwei Jahren so ein Glas bekommen habe. Man schreibt hier jeden Tag einen Moment auf, der einen zum Lachen, Weinen, Innehalten, Staunen… gebracht hat und gibt den Zettel dann in das Glas. Die Zettel sammeln sich dann im Glas. Die Sammlung an kleinen Momenten kann ich dann im nächsten Jahr wieder durchlesen und mich erinnern, wie ereignisreich das letzte Jahr war!

Zum Selber machen braucht ihr:

  • Ein Einmachglas
  • Einen schönen Stoff/Papier für den Deckel
  • Etwas Faden
  • Papier in kleine Zettel geschnitten

Für selbstgemachte Rasseln braucht ihr:

  • Unterschiedliche Gefäße (Filmdosen, Dosen, Gläser, Streichholzschachteln, etc.)
  • Farbe zum bemalen
  • Reis, Körner, Getreide zum Füllen

Die Gefäße mit den Materialien füllen, gut verschließen und anschließend bunt bemalen. Und schon sind die Rasseln fertig!

Oder schenkt etwas Gebrauchtes, ein Produkt, dass nachhaltig und fair produziert wurde, schenkt Zeit, eine CO2-Kompensation für eine Reise, die ein Freund/eine Freundin unbedingt machen möchte, gebt bedürftigen Menschen etwas im Namen eurer Liebsten, schenkt euch und anderen Mitgefühl, Selbstliebe und Wertschätzung, schenkt besondere Worte, ein Lied, einen Tanz, ein Bild, schenkt Zukunft indem ihr gemeinsam beschließt, etwas gegen den Klimawandel zu tun, bewusster zu konsumieren, auf unsere Umwelt zu achten, auf unsere Böden, unsere Lebensmittel, auf unsere Mitmenschen.

Die Anreise

Viele fahren zu Weihnachten nach Hause. So auch ich! Ich nehme mir dafür die Zeit und setzte mich in den Zug und vermeide so eine Menge an CO2. Transport und Mobilität machen so wie die Ernährung viel in der Klimabilanz aus und deswegen möchte ich auch hier bewusst reisen. Unterwegs, in der Langsamkeit, habe ich dann auch Zeit den Ortswechsel besser zu verarbeiten und kann mich dann zu Hause besser auf meine Lieben einstellen.
Andere Varianten des Reisens: zu Fuß, mit öffentlichen Verkehrsmitteln, mit dem Fahrrad oder mit dem Auto mehrfach besetzt und in Roadtrip-Stimmung;)

Allgemein werde ich versuchen dieses Weihnachten auch mehr über die Themen Nachhaltigkeit und ZeroWaste zu erzählen, um vielleicht auch bei meiner Verwandtschaft kleine Änderungen anzuregen. Generell gilt für mich hier aber: Jede*r hat sein/ihr eigenes Tempo und ich kann niemanden zu Veränderungen zwingen, sondern nur selbst das Vorleben, was mir wichtig ist.

Ich wünsche Euch ein fröhliches und entspanntes Weihnachtsfest!

Eure Marolena :*


Header: © Foto von Annie Spratt über Unsplash

P.S.: Das war jetzt der zweite Anlauf für diesen Beitrag und ich möchte mit Euch doch die ersten Zeilen des ersten Entwurfes als ein paar Gedanken teilen:

Ich habe jetzt lange überlegt welche müllfreien Weihnachtsgeschenkideen und Tipps ich euch mitgeben möchte und merke mehr und mehr, dass ich am liebsten sagen möchte: Kauft dieses Jahr gar nichts, besinnt euch auf das was ihr seid und auf eure Beziehungen, Freunde und Familienmitglieder. Kocht gemeinsam ein gutes Essen, zündet Kerzen an und entspannt euch. Unser Konsum macht uns nicht glücklich!

— Dieser Ansatz ist aber vielleicht doch etwas zu radikal für den Anfang und auch ich schaffe das noch nicht ganz. Deswegen bekommt ihr den Artikel in vorhandener Form!