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Nachhaltige Adventkalender-Ideen

Nachhaltige Adventkalender-Ideen

Dies ist ein bezahlter Beitrag in Kooperation mit Paarzeit

Die Adventzeit ist seit jeher eine meiner Lieblingszeiten im Jahreszyklus. Es wird Leckeres gegessen, Tee (oder Glühwein) getrunken, Kerzen entzündet und insgesamt etwas besinnlicher und ruhiger. Ich zelebriere den Advent jedes Jahr gerne mit meinem wiederverwendbaren Adventkranz aus Ton und meiner Lieblingsweihnachtsmusik.

Adventkalender aus Ton (c) Elena Beringer

Als Kind habe ich dazu auch immer einen Adventkalender bekommen und noch heute schickt mir meine Mama alljährlich eine kleine Adventkalenderkarte. Jeden Tag ein Türchen öffnen ist dabei für mich ein kleines Ritual am Tag, das mich zum Lächeln bringt. Im Advent geht es für mich dabei auch darum jeden Tag wirklich wertzuschätzen. Es geht um den Weg und nicht darum so schnell wie möglich bei Weihnachten anzukommen.

Mittlerweile wird die Vorweihnachtszeit aber immer mehr kommerzialisiert, so gibt es auch zahlreiche Adventkalender in riesigen Verpackungen mit ganz vielen kleinen Überraschungen, die aber meist nicht nachhaltig, plastikfrei, fair oder biologisch hergestellt sind. Deswegen stelle ich euch diesmal zwei Alternativen für einen nachhaltigen Adventkalender vor.

Der Paarzeit-Adventkalender – für mehr Liebe und für das Klima

Ich freu mich immer besonders, wenn Unternehmen sich mit Nachhaltigkeit und mit Achtsamkeit beschäftigen. Deswegen finde ich den Adventkalender von Paarzeit so unglaublich toll! Auf 24 Karten finden sich für jeden Tag kleine Aufgaben und Übungen, die man als Paar gemeinsam machen kann. Dabei geht es darum sich zwischen 5-30 Minuten an einem Tag ganz füreinander als Paar Zeit zu nehmen. Ich habe schon ein bisschen in die Karten reingeschnuppert und diese sind wirklich mit viel Gedanken und Herz gestaltet worden. Die Karten sind mit einem Kleber ausgestattet und haften so an den unterschiedlichsten Oberflächen. Man kann die Karten also in beliebiger Reihenfolge zum Beispiel an der Wand befestigen und jeden Tag eine Karte abnehmen und öffnen.

Paarzeit Adventkalender Foto: (c) Elena Beringer

Toll finde ich auch, dass die Karten wiederverwendbar sind, auf ökologischem Papier gedruckt werden und auch die Verpackung plastikfrei ist. Außerdem wird für jede verkaufte Box ein Baum gepflanzt indem an die Organisation Plant for the Planet gespendet wird. Der Adventkalender ist also einer für die Liebe und für das Klima.

Da ich im Moment nicht in einer Beziehung lebe, kann ich den Adventkalender leider nicht selber testen, werde ihn aber an ein befreundetes Paar verleihen. Da man den Adventkalender jedes Jahr aufs Neue wiederverwenden kann, kann ich diesen dann vielleicht nächstes Jahr selbst ausprobieren.

Außerdem hat mir das Team von Paarzeit einen zweiten Kalender zukommen lassen, den ich nun an Jemanden von Euch verlosen darf! Wenn ihr den Kalender gewinnen wollt, schreibt mir doch in die Kommentare, wie ihr den Advent verbringt oder eure nachhaltigen Adventkalender-Ideen. Für eine zweite Gewinnchance könnt ihr euch auch zusätzlich unter diesem Beitrag für meinen neuen Newsletter anmelden!

Gewinnspielbedingungen: Das Gewinnspiel ist bis Faschingsbeginn am 11.11.2019 um 11:11 Uhr für Personen aus Österreich und Deutschland, die mindestens 18 Jahre alt sind, offen. Der/die Gewinner*in wird spätestens am Folgetag kontaktiert. Eine zusätzliche Gewinnchance bekommt ihr, wenn ihr euch für meinen Newsletter anmeldet, wo demnächst der Erste ausgesendet werden wird.

Der Rechtsweg und eine Haftung bei Beschädigung oder Verlust am Versandweg sind ausgeschlossen. Bei einem Gewinn wird die Versandadresse benötigt und diese zum Zweck der Versendung gespeichert. Sollte sich nach zwei Tage der/die Gewinner*in nicht gemeldet haben, wird neu ausgelost.

Der Selbermach-Adventkalender

Eine schöne Idee finde ich auch, sich einen Adventkalender entweder für sich selbst oder für eure Freund*innen oder Familienmitgliedern oder einem*/einer* Partner*in zu basteln. Als Rahmen für das DIY-Projekt habe ich mich diesmal bei der Verpackung für Klopapierrollen entschieden. Ein Abfallprodukt, das wahrscheinlich Viele von euch bereits zu Hause haben und welches man sonst auch einfach sammeln kann. Alternativ könnt ihr auch kleine Gläser oder Schachteln verwenden.

Ihr braucht also:

  • 24 Klopapierrollen
  • Zeitungspapier, Papierreste, Fäden, Bastelreste oder Ähnliches
  • Bindfaden
  • Kleine nachhaltige Geschenke (zum Beispiel Schokolade aus dem Unverpacktladen, Trockenfrüchte, Nüsse oder sonstiges, was ein paar Wochen haltbar ist) oder kleine Zettel/Briefe
  • Schere
  • Kleber

Als Erstes verziert ihr die Klopapierrollen mit euren Bastelmaterialien nach Lust und Laune. Schreibt auf jede Rolle anschließend eine Zahl von 1 bis 24 und verschließt eine Seite in dem ihr die Enden etwas eindrückt. Füllt dann die Rolle mit euren kleinen Geschenken oder alternativ mit handgeschriebenen liebevollen Botschaften oder Briefen an euch selbst oder an die Person, an die ihr den Kalender verschenken wollt. Schließt dann die zweite Seite ebenfalls und verschnürt das Paket mit einem Bindfaden. Zum Schluss könnt ihr die Rollen in einen hübschen Sack, eine alte Schuhschachtel, die ihr ebenfalls noch kreativ gestalten könnt, oder Ähnliches geben, um den Kalender besser weitergeben zu können.

Drei fertige Adventkalender-Päckchen

Viel Freude beim Basteln oder beim Gewinnspiel mitmachen!

Ich wünsche euch einen entspannten Advent und eine feine Vorweihnachtszeit 🙂

Alles Liebe,

Eure Marolena


*Diclaimer: bezahlte Werbung/Kooperation

Titelbild: (c) Elena Beringer



Gastbeitrag: Ein wenig Tropenwärme aus der Ferne

Gastbeitrag: Ein wenig Tropenwärme aus der Ferne

Wer mag es nicht, dieses Gefühl? Den Duft von Meerwasser in der Nase, die heiße Sonne auf dem Rücken, die Füße in weißen Sand gegraben und im Hintergrund die sanften Schwingen wedelnder Palmen. Es muss wohl der Gedanke an dieses Gefühl gewesen sein, der mich im Bioladen nach der Kokosnuss greifen ließ.

Sie war klein, rund und ich hoffte einfach mal, dass sie auch reif war.

Zuhause angekommen stellte ich sie etwas ratlos in der Küche ab.

Ich hatte sie, aber wusste nichts über sie! Wie knackt man eine Kokosnuss und was wollte ich dann überhaupt mit ihr machen?

Google lieferte mir hier, wie so oft, die Lösung. Ich legte mir also kurzentschlossen alles zurecht, was man laut Anleitung zur Bearbeitung der Nuss brauchte: Schraubenzieher, Hammer, Glas und Messer, schaltete mir feierliche Musik an und begann zwei Löcher, an der Seite, wo die Nuss 3 dunkle Abdrücke hat, zu bohren. Durch das eine Loch sollte man nun das Kokoswasser abgießen, das andere diente als Luftloch. Die Schrauberei dauerte eine ganze Weile und das abgießen des Wassers noch länger. Tropfen für Tropfen plätscherte das Wasser, wie es mir vorkam, in Zeitlupe in das Glas. Als es aufhörte, hatte sich ungefähr ein Schluck gesammelt. Erleichtert darüber, diesen Schritt überstanden zu haben, ging ich zum nächsten Manöver über: dem eigentlichen Knacken der Nuss, denn ich wollte ja an das weiße Fleisch kommen! Hierzu sollte ich mit dem Hammer entlang des „Äquators“ mindestens 3 Runden auf die Nuss hämmern! Zu diesem Zeitpunkt war ich froh, dass niemand in der Wohnung war, den ich hätte aufwecken können. Man könnte das natürlich auch genau planen und als Wecker für Familie, Mitbewohner, Nachbarn, … verwenden. Als Belohnung fürs Aufwachen kann man dann gleich mit frischem Kokosfleisch die Gemüter beschwichtigen! Ich hatte nun also rumorös meine vergrabenen Unzufriedenheiten in die Nuss geklöppelt und brachte es nun tatsächlich ganz einfach fertig sie auseinanderzunehmen. Es präsentierten sich mir zwei bilderbuchreife Kokoshälften. Überwältigt stand ich vor meinem Erfolg.

Zwei Kokoshälften © Aradetti

Und ganz plötzlich kam eine ungeheure Experimentierfreude über mich. Ich würde dieser Kokosnuss nicht nur einfach das Fruchtfleisch entnehmen. Nein! Ich würde alles, was möglich war, aus ihr herausnehmen. Mein erstes Projekt hierbei: Selbstgemachte Kokosmilch! Ob das wohl ging? Frische Kokosmilch, ohne Verpackung, ohne Zusätze und ohne Stücke? Ich präparierte mich mit meiner Küchenmaschine, schmiss die herausgetrennten, zerkleinerten Kokosstücke hinein, überschwemmte das Ganze mit Wasser und ließ das Gerät alles zu einer Masse zerstückeln. Die Kokosschalen hatte ich zur Seite gestellt, falls ich später noch etwas mit ihnen machen wollte.

Die milchige Masse, die ich nun hatte ließ sich selbstverständlich noch längst nicht mit der gekauften Kokosmilch vergleichen, ich musste sie filtern. Da mein Sieb in der WG gerade auf wundersame Weise verschwunden war, musste ich auf andere Mittel zurückgreifen: die French Press Kaffeemaschine! Kennt ihr die? Man füllt Kaffee hinein und drückt diesen dann hinunter? Es war die perfekte Idee und funktionierte fantastisch! Ein Glas, rein weiß und so frisch, wie es nur geht stand triumphal auf meinem Esstisch! Je nach Geschmack sollte man diese frische Milch dann noch mit Wasser verdünnen und eventuell mit Dattel, Agavendicksaft oder einem anderen Süßungsmittel versüßen, ODER: man bearbeitet das ganze gleich noch weiter. Mit zwei TL Johannisbrotkernmehl kann man ganz schnell einen Kokospudding zaubern, den man mit Zimt und Kakao oder mit Früchten unterziehen kann!

Kokospudding © Aradetti

Die Milch hatte ich nun also verarbeitet, übrig blieben mir das Püree aus der Maschine, eigentlich waren es richtige Kokosflocken, ein Teil davon war so gut passiert worden, dass es schon zu Kokosöl geworden war. Ich trennte also diese beiden Teile: frisches Kokosöl und Kokosflocken und beschloss daraus Kokosmakronen zu machen! Ich heizte also den Backofen auf 180° vor, schmierte das Backblech mit dem frischen Kokosöl ein, um kein Backpapier zu verwenden, schmiss die Kokosflockenmasse in eine Schüssel und überlegte, womit ich sie süßen sollte. Zufällig hatte ich eine Ananas im Haus und das schien mir die perfekte Kombination für meine Tropen-feeling-Bällchen zu sein. Ich entfernte also die Schale der Ananas, schnitt sie in Ringe und entfernte den Mittelstiel.

Aufgeschnittene Ananas © Aradetti

Zwei der Ringe überließ ich dann wieder der Küchenmaschine, den Rest gab ich in den Kühlschrank. Die passierte Ananasmasse mischte ich dann mit zwei TL Chiasamen (um die Masse zu binden) unter die Kokosflocken und begann Bällchen zu formen. Da sich die Masse sehr nass in meinen Händen anfühlte quetschte ich sie immer noch ein bisschen aus und drückte dann so lange an den Kugeln herum, bis sie eine einheitliche Form hatten. Insgesamt ergaben sich so 10 Kokosbällchen, die ich dann für ca. 15 Minuten in das Backrohr gab. Das Ergebnis war wunderbar. Wer das Ganze noch etwas veredeln möchte könnte in die Mitte der Masse eine Haselnuss geben und das Ganze noch mit dunkler Schokolade überziehen.

Kokosbällchen auf Blech © Aradetti
Kokosbällchen © Aradetti

Durch das Formen der Bällchen hatte ich wieder einigen Saft in der Schüssel übrig, den ich wieder in meine French Press gab, filterte und nun einen Kokos-Ananas-Saft hatte.

Vom Fleisch der Kokosnuss hatte ich nun wirklich alles verwendet! Übrig blieben mir nur die beiden Schalen, die mir absolut zu hübsch zum Wegwerfen waren!

Nach einigem Rumkramen fand ich etwas Schleifpapier in meinem Zimmer und machte mich daran, die haarige Außenseite und danach die Innenseite abzuschleifen, bis sich beides seidenweich und glatt anfühlte. Kurze Zeit später lagen zwei Kokosschüsseln vor mir, die eine allerdings mit zwei Löchern. Ich beschloss diese für meine Hausschlüssel zu verwenden und die andere als Servierschale für meine selbstgemachten Kokosmakronen.

Kokosschalen © Aradetti

Vollkommen frisch, absolut zero waste und ohne Zucker! Der Aufwand hatte sich gelohnt! Ich lehnte mich in meinem Sessel zurück und betrachtete selig mein Werk. Als ich die Augen schloss roch ich salzige Meerluft und tropische Früchte, hörte die Schreie von Südseevögeln und spürte die Wärme der Sonne. Es fühlte sich gut an im Urlaub zu sein!

Bon Appetit und schöne Träume!

Wünscht euch eure

Aradetti


Aradetti ist 22 Jahre alt, Studentin (um einen Brotjob zu haben), Naturliebhaberin und im Herzen Künstlerin. In ihrem Alltag begleiten sie immer ein Skizzenblock, eine Füll- und eine Tuschefeder, ein Notizbuch, ihr Fahrrad und hin und wieder ihre Kamera. Mehr Inhalte von „Aradetti“ findet ihr auf Instagram!

© Aradetti
ZeroWaste Fashionista

ZeroWaste Fashionista

Links: Kleid – Thred-up, Tasche – Kleidertauschparty, Schuhe – Steve Madden Thred-up * Mitte: Lederjacke – Redone Leder aus Dublin, Body – Erlich Textil, Hose – von Mama, Schuhe – alt/repariert * Rechts: Top – Kleidertauschparty, Hose – alt, umgeschneidert zu Shorts
English Version of this Article -> Click here!

Spätestens nachdem ich den Film True Cost gesehen habe, war mir klar, dass ich die Fast Fashion-Modeindustrie nicht länger unterstützen möchte. Da ich aber auch viel Spaß und Freude daran habe neue Outfits zu tragen und mich auch hier kreativ auszuleben, habe ich mich über die Jahre auf die Suche nach guten Quellen für coole Mode gemacht.

ZUERST NOCH EIN PAAR HARD FACTS

Der Absatz von Kleidung hat sich zwischen 2002 und 2015 fast verdoppelt. 2014 wurden 100 Milliarden Kleidungsstücke neu produziert und in Deutschland kaufen Menschen ca. 60 neue Kleidungsstücke pro Jahr (Greenpeace 2017). Wir kaufen also auch hier viel mehr als wir wirklich brauchen. Das Bedrückendste dabei ist, dass diese Kleidung meist in unethischen, unsicheren und zum Teil lebensbedrohlichen Anlagen hergestellt wird. Dabei werden Großteils Frauen und Kinder ausgebeutet. Das Bild wird noch düsterer, wenn man sich bewusstmacht, dass Unmengen an Altkleidung am Markt bleiben, die nicht mehr getragen wird und auch nicht weiterverkauft werden kann. Zusätzlich entsorgen große Modeketten wie H&M viel unverkaufte Teile einfach oder verbrennen diese sogar (kurier.at 2017).

DAS KÖNNEN WIR TUN

Es gibt allerdings einige Möglichkeiten, hier als Konsument*in etwas zu verändern. Faire Mode wird immer mehr, man kann auf den Konsum von Kleidung auch für eine Zeit verzichten, in die Reduktion gehen und gleichzeitig auch große Konzerne zur Verantwortung ziehen und eine nachhaltige und faire Produktion verlangen.

Da es einige Fair-Fashion Blogger*innen gibt, die tolle Tipps haben, liste ich euch hier mal ein paar meiner Lieblinge und konzentriere mich selbst auf die ZeroWaste-Alternativen für spannende Mode. Generell gilt hier aber erstmal, sich selbst folgende Fragen zu stellen: „Brauche ich das wirklich? Habe ich etwas zu Hause, das die gleiche Funktion erfüllen kann? Habe ich genau so etwas schon zu Hause? Passt das Stück zu meinen restlichen Sachen?“ Wenn ihr euch nicht sicher seid bzw. beim Flanieren auf ein tolles Teil gestoßen seid, lasst es euch zurücklegen und schlaft nochmal darüber. Ich selbst kaufe mir mittlerweile nur noch Sachen, wenn ich wirklich lange darüber nachgedacht habe, ich es wirklich brauche und/oder mir das eine Stück nicht mehr aus dem Kopf geht.

FAIRFASHION EXPERT*INNEN

DIE ZEROWASTE ALTERNATIVEN

Da aber auch Fair-Fashion erstmal produziert werden muss, greife ich gerne auf schon bestehende Kleidung zurück. Meine Lieblingsquelle ist hier Kleidung von meiner Mama, meiner Schwester, Mitbewohnerin oder von Freund*innen. Ich selbst sortiere auch immer wieder aus, vor allem seit ich auf ein bisschen auf dem Minimalismus Trip bin. So auch die Lieblingsfrauen in meinem Umfeld. Hier kann ich mir immer wieder tolle Sachen aussuchen. Danke dafür an euch Powerfrauen!

Haube – Merinowolle, in Salzburg produziert (Marke weiß ich nicht mehr), Schal – gefunden, Pullover – Kleidertauschparty, Hose – Kleidertauschparty, Tasche grün – Leder, alt aus Irland, Tasche weiß – Kleidertauschparty, Schuhe – Eisbär von Waldviertler

Ähnlich ist die Variante der Kleidertauschpartys. Ich gehe hier gerne auf private Partys aus dem Freundeskreis, da man das Tauschen dann auch gleich mit Plaudern kombinieren kann. Es gibt Tauschpartys aber mittlerweile auch schon wirklich häufig in größerem Rahmen und professionell organisiert. Da ich bei Tauschpartys schon viele Varianten erlebt habe, folgt hier kommende Woche ein Artikel mit Tipps und Tricks zur Umsetzung einer eigenen Party!

Uptdate: den Artikel findet ihr hier!

Eine weitere tolle Variante an besondere Kleidung zu kommen ist es etwas auszuleihen. In Österreich gibt es hier zum Beispiel das Start-Up Endlos Fesch. Dort findet man bei regelmäßigen Pop-Ups ganz besondere Stücke. Man zahlt eine Leihgebühr für eine Anzahl an Teilen, kann diese einen Monat tragen und dann wieder zurückbringen.

Toll finde ich es auch meine Kleidung zu Hause in neuen Varianten zu tragen. Mein Lieblingskniff ist hier das Männerhemd als Top oder Rock getragen oder ein T-Shirt mal verkehrtherum. Das kann einen ganzen Look gleich komplett abändern. Hier gilt einfach mal ausprobieren, neu kombinieren und der Phantasie freien Lauf lassen!

Wichtig ist außerdem kaputte Kleidung erstmal versuchen zu reparieren, bevor man sie entsorgt. Alte T-Shirts kann man auch gut als Putzlappen weiterverwenden. Kleidung sparen kann man auch durch gezieltes Umnähen von Kleidungsstücken. Ich frage hier immer noch meine Oma um Rat oder probiere mich bei einfachen Änderungen selbst aus.

Wenn man wirklich mal etwas kaufen möchte sind Second-Hand Läden eine gute Möglichkeit. Hier gibt es auch Online-Varianten!

SECOND-HAND ONLINE

SECOND-HAND IN WIEN

Selbst schon getestet und für cool befunden:

Weitere Läden:

SECOND-HAND ÖSTERREICHWEIT

So das war jetzt doch ein etwas langer Artikel und wenn ihr bis jetzt gelesen habt, seid ihr toll! Ich freu mich auf eure Kommentare mit euren Erfahrungen rund um ZeroWaste Fashion. Schreibt hier auch gerne eure Lieblings-Second-Hand-Läden und Modequellen rein!

Alles Liebe,

Eure Marolena :*


*Disclaimer: Werbung, weil verlinkte Seiten und Produkte/nicht gesponsert!

Quellen:

Kurier, 2017. https://kurier.at/style/hm-verbrennt-tonnenweise-neue-kleidung/292.998.788

Greenpeace, 2017. https://www.greenpeace.de/sites/www.greenpeace.de/files/publications/s01951_greenpeace_report_konsumkollaps_fast_fashion.pdf

ZeroWaste Fashionista – en

ZeroWaste Fashionista – en

Left: Dress – Thred-up, Bag – swap party, Shoes – Steve Madden Thred-up * Middle: Leather jacket – Redone leather from Dublin, Body – Erlich Textil, Pants – by Mama, Shoes – old/repaired * Right: Top – swap party, Pants – old, tailor-made to shorts
Find the german Version by clicking here!

After seeing the film True Cost it became clear to me that I no longer wanted to support the fast fashion industry. But since I also enjoy wearing new outfits and living creatively, I have been looking for good sources for cool fashion over the years.

FIRST A FEW HARD FACTS

Sales of clothing almost doubled between 2002 and 2015. In 2014, 100 billion new garments were produced while in Germany people buy about 60 new garments per year (Greenpeace 2017). So we buy much more than we really need. The most distressing aspect is that these garments are mostly produced in unethical, unsafe and sometimes life-threatening facilities. Women and children are exploited for the most part. The picture becomes even gloomier when you realize that there are still lots of old clothes on the market that are no longer worn and cannot be resold. In addition, large fashion chains such as H&M simply dispose of many unsold items or even burn them (kurier.at 2017).

WHAT WE CAN DO

However, there are some possibilities to change something here as a consumer. Fair fashion is on the rise, you can do without the consumption of clothes for a while, reduce it and at the same time hold large corporations accountable and demand sustainable and fair production.

Since there are some Fair Fashion bloggers* who have great tips, I’ll list a few of my favorites here and concentrate myself on the ZeroWaste alternatives for great fashion. In general, you should ask yourself the following questions: „Do I really need this? Do I have something at home that can fulfill the same function? Do I already have something like this at home? Does the piece go well with the rest of my stuff?“ If you’re not sure or you’ve come across a great piece while wandering around, let it be put aside for yourself and sleep on it again. By now I only buy things myself when I’ve really thought about it for a long time, when I really need it and/or when I can’t get it out of my head.

FAIRFASHION EXPERTS*

THE ZEROWASTE ALTERNATIVES

But since fair fashion also has to be produced first, I like to fall back on already existing clothes. My favourite source here is clothing from my mum, sister, roommate or friends*. I also sort clothes out myself again and again, especially since I’m on a minimalism trip. So are some of the favourite women around me. Every now and then I can choose great things from these friends. Thanks to you power women!

Hat – merino wool, produced in Salzburg (brand I don’t remember anymore), scarf – found, sweater – swap party, trousers – swap party, bag green – leather, old from Ireland, bag white – swap party, shoes – polar bear by Waldviertler

Top-Swaps are very similar to this. I like to go to private parties from my circle of friends here, because you can also combine swapping with chatting. However, there are now also many exchange parties on a larger scale and professionally organized. Since I have already experienced many variants of Top-Swaps, next week an article will follow with tips and tricks for the implementation of your own party!

Another great way to get special clothes is to borrow something. In Austria there is for example the Start-Up Endlos Fesch. There you can find very unique pieces at regular pop-ups. You pay a rental fee for a number of items, can wear them for a month and then bring them back.

I also think it’s great to wear my clothes at home in new variations. My favourite trick here is to wear a men’s shirt as a top or skirt or a T-shirt the other way round. This can change a whole look completely. Just try it out, combine it anew and let your imagination run wild!

It is also important to try to repair broken clothes before disposing of them. Old T-shirts can also be used as cleaning cloths. You can also reduce the amount of new clothes by sewing them into new ones. I still ask my grandma for advice or try out simple changes myself.

If you really want to buy something, secondhand shops are a good option. There are also online variants out there!

SECOND-HAND ONLINE

SECOND-HAND IN VIENNA

Tested myself and found cool:

More stores:

SECOND-HAND AUSTRIA-WIDE

  • Carla shops of Caritas
  • Humana
  • Local Second Hand Shops

So this was a long article and if you’ve read it so far, you’re great! I’m looking forward to your comments about your experiences with ZeroWaste Fashion. Write your favourite second-hand shops and fashion sources here as well!

All the best,

Your Marolena :*


*Disclaimer: Ad, becouse of linked sites and products/not sponsored! 

Sources:

Kurier, 2017. https://kurier.at/style/hm-verbrennt-tonnenweise-neue-kleidung/292.998.788

Greenpeace, 2017. https://www.greenpeace.de/sites/www.greenpeace.de/files/publications/s01951_greenpeace_report_konsumkollaps_fast_fashion.pdf