Ich hab jetzt länger überlegt, was ich in meinem ersten Patreon Post schreiben mag… und dann kam’s! Warum nicht ganz von vorne beginnen? Und das wäre für meine Songwriting Reise der Film “The Thing called Love” aus den 90ern. Kennt den irgendwer hier? 😀
Darin geht es um vier Songwriter*innen, die jede Woche in einem Cafe in Nashville ihre Songs präsentieren, in der Hoffnung bei einem größeren Event spielen zu dürfen. Es geht natürlich auch um ihre Beziehungen, aber eben auch viel ums Schreiben. Diesen Film hab ich als Kind rauf und runter geschaut und je älter ich wurde, desto mehr merke ich, wie stark dieser Film mit den Tipps rund ums Songschreiben mich beeinflusst hat.
Ein Tip ist hier zum Beispiel: schreib über etwas was dich wirklich berührt, was aus dem Herzen kommt. Was willst du wirklich sagen? Und wo tut’s vielleicht am meisten weh? Aus diesen Ecken kommen die wirklich guten Songs, die andere berühren. Weil man ehrlich ist mit seinen Worten.
Viele meiner eigenen Songs, die ich in den letzten über 25 Jahren weiterverfolgt habe, versuchen genau das. Ganz ehrlich aus Momenten und von Gefühlen zu erzählen und Geschichten zu teilen, die wirklich an die Substanz gehen und Emotionen verarbeiten.
Der letzte Song des Films tut genau das. Er geht an die Substanz. Samantha Mathis arbeitet darin ihren eigenen Zugang zur Musik auf und auch irgendwie die Rolle als weibliche Person in einer Männer-dominierten Musik Branche. Die für mich darin stärkste Zeile, sagt eigentlich alles: “Makes me think maybe god’s a woman too”.
Falls ihr den Song anhören wollt, geht das abgesehen vom Film nur hier (weil der Song leider nicht am Album drauf ist): https://www.youtube.com/watch?v=w0zB7MTD4_k – kleiner Teaser: deswegen will ich den Song auch als Cover auf mein erstes Album packen <3
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