Autor: Marolena

Period.Shaming

Period.Shaming

Ich habe meine Regel nun schon seit über 10 Jahren und doch erlebe ich immer noch Momente, wo ich mich mit meiner Menstruation unwohl fühle. Das liegt zwar teilweise an mir, aber, wie ich finde, auch viel daran, wie in unserer Gesellschaft mit Menstruation und vor allem mit Menstruationsblut umgegangen wird. In den letzten Tagen wurde auch auf Instagram viel über das Thema diskutiert, weil sich ein Instagrammer abschätzig und frauen*feindlich über weibliche Geschlechtsteile und die Periode geäußert hat. Ich verlinke euch hier nicht das Profil von dem Instagramer, sondern lieber die tollen Reaktionen von einigen Frauen dazu: Louisa Dellert, Dariadaria und Alexandra Stanic. Auch mich beschäftigt das Thema #periodshaming schon länger und ich überlege seit einiger Zeit etwas dazu zu schreiben.

Foto: (c) Kai Brune via Unsplash

Die Periode von Frauen* ist etwas vollkommen Natürliches, ein Teil unseres weiblichen Zyklus und zeigt, dass wir gesund und in der Lage sind neues Leben zu schenken. Ohne den weiblichen Zyklus gäbe es uns Menschen in dieser Form nicht. Vor allem fungiert die Menstruation auch als ein Schutzmechanismus für den Körper von Frauen*. Super erklärt wird das in diesem TEDed Video! Außerdem reinigt sich der weibliche Körper dadurch jeden Monat und der Körper kann in einem hormonellen Gleichgewicht bleiben, wenn keine Schwangerschaft eingetreten ist.

Foto: (c) Valentin Salja via Unsplash

Dass so ein natürlicher und sinnvoller Prozess von vielen Seiten einerseits nicht verstanden, nicht wertgeschätzt und sogar beschämt wird, ist meiner Meinung nach inakzeptabel. In all den Jahren in der sich Frauen das Wahlrecht in der Demokratie und ihren Körper erkämpft haben, sind solche Verhaltensweisen ein Ausdruck des immer noch währenden Patriachats. Der Fakt, dass sich viele Frauen schämen, wenn sie Blutflecken auf der Hose oder Sesseln hinterlassen, nicht offen darüber sprechen können, dass sie gerade bluten, Schmerzen haben oder gerade nicht ganz wohl fühlen, in manchen Ländern sogar nicht in die Schule oder zur Arbeit gehen können, weil die Menstruation als etwas „Schmutziges“ angesehen wird und „ekelhaft“ ist, ist im Jahr 2019 inakzeptabel! Zu dem Umgang mit Menstruation in Entwicklungsländern gibt es übrigens auch einen tollen Film: „Period. End of Sentence“.

Aber trotzdem erlebe auch ich, als in der westlichen Welt lebende Frau, immer wieder Momente von Scham durch meine Menstruation. Im Sommer habe ich zum Beispiel während einer Sitzung, in der ich Protokoll führen musste, so stark geblutet, dass der Sitz danach einen großen roten Blutfleck hatte. Ich konnte dies aber in der Runde nicht ansprechen und auch nicht um eine Pause bitten, da ich das Gefühl hatte, an meinem Arbeitsplatz nicht offen über meine Periode sprechen zu können, vor allem nicht mit den anwesenden weißen alten Männern.

Foto: (c) Alexander Petschnig

Ich wünsche mir eine Kultur und Gesellschaft in der die Menstruation und der weibliche Zyklus wieder als etwas Heiliges, Natürliches und Positives gesehen wird. Denn schließlich basiert unsere ganze Menschheit auf diesem Prozess und im weiblichen Zyklus und der Menstruation steckt unglaublich viel Kraft, auf die wir uns als Frauen* und Männer* wieder besinnen dürfen! Die Unterstützung von Frauen* während ihrer Regel finde ich zentral, sowie, dass wir generell mehr über das Thema sprechen (auch schon frühzeitig mit unseren Kindern und Enkel*innen) und das Tabu brechen. Wir Frauen* brauchen uns nicht für unsere Menstruation zu schämen und dürfen unseren weiblichen Zyklus wieder feiern, umarmen und uns damit anfreunden. Periodshaming gehört beendet!

Ich umarme euch und eure Weiblichkeit (das gilt für alle Geschlechter) und wünsche mir, dass ihr in der kommenden Woche viel über das Thema sprecht, ganz offen und unverblümt! 😉

Alles Liebe,

Eure Marolena 🙂


Header: Foto © die erdbeerwoche

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Alkoholfrei lässt es sich leben

Alkoholfrei lässt es sich leben

Als ich Neujahr 2018 mit meinen Jahresexperimenten beschlossen habe, 2019 einen alkoholfreien Monat machen zu wollen, hatte ich noch keine Ahnung, wie lange ich tatsächlich nichts mehr trinken und welche Auswirkungen diese Entscheidung haben würde. Im Juli 2019 habe ich begonnen immer weniger Alkohol zu trinken, um mich auf meinen komplett alkoholfreien Monat August einzustellen. Ich habe schnell gemerkt, dass ich mich ohne Alkohol wohler fühle. Ich habe deswegen, mit ca. 5-6 Ausnahmen zu speziellen Anlässen, seit August 2019 keine alkoholischen Getränke mehr konsumiert. Mir ist dadurch Einiges klargeworden:

Fragen

Wenn man keinen Alkohol trinkt, werden einem immer wieder Fragen dazu gestellt. Zum Beispiel: „Warum trinkst du nicht mehr?“, „Bist du etwas schwanger?“, „Hattest du ein Problem mit Alkohol?“. Meine Antworten „Weil ich es einfach mal ausprobieren wollte“, „Nein“ und „Nein“ haben unterschiedliche Reaktionen ausgelöst. Manche Menschen haben meine Entscheidung gelobt, ihre Bewunderung ausgedrückt oder gesagt, dass sie das auch gerne mal ausprobieren wollen. Andere haben gemeint, ach, ein Gläschen ist doch nicht so schlimm und sie würden selbst eigentlich e nicht so viel trinken. DariaDaria hat genau zu dem Thema auch letztens einen tollen Podcast mit der Autorin Ruby Warrington veröffentlicht.

Außergewöhnlich

Keinen Alkohol zu trinken, ist in Österreich nicht die Norm. Es ist etwas Besonderes und sticht hervor. Manchmal wollte ich nicht herausstechen und habe dann gezielt alkoholfreies Bier getrunken, um auch eine alkoholartige Flasche in der Hand zu haben und nicht schon wieder erklären zu müssen, warum ich nicht trinke. Mittlerweile wissen viele Freund*innen, dass ich nichts trinken möchte und die Aufregung hat sich gelegt, aber bei jede*r neuen Person, ist mein Verzicht etwas besonders. Dass ich das einfach so mache, weil ich es will und nicht, weil ich ein Alkoholproblem habe, schwanger bin oder nichts trinken darf, ist hier das Spektakuläre. Denn sich einfach gegen Alkohol zu entscheiden, erfordert in einer Struktur, wo Alkohol als gesellschaftliches Mittel verwendet wird, Mut und Selbstwirksamkeit.

Rückblick 2017 Prag

Achtsamkeit

Ich finde es spannend, dass durch das Nicht-Konsumieren, meine Achtsamkeit auf mich und meine Bedürfnisse gewachsen sind. Ich gehe mittlerweile bei Veranstaltungen und Partys dann nach Hause, wenn ich keine Lust mehr habe und bleibe, wenn ich mich gerade wohl fühle. Früher hätte ich etwas getrunken und mich so motiviert noch auszuharren. Heute höre ich auf mich und meinen Körper. Andererseits habe ich viel öfter wirklich ehrlich Spaß bei Veranstaltungen, weil ich Moment der Freude, Zuneigung und des Miteinanders viel mehr genießen kann und ganz authentisch mitfeiere. Ich habe gelernt, dass ich auch ohne Alkohol lustig, kindisch, aufgedreht, enthusiastisch sein kann. Eigentlich selbstverständlich, aber lange habe ich das nicht so ausgelebt. Alkohol war außerdem früher ein Mittel zur Ablenkung von Themen. Nun muss ich mich auch mit negativen Emotionen stärker auseinandersetzen, sie bewusst wahrnehmen und kann sie nicht im Alkohol ertränken.

Grinsekatze : Foto (c) Nicole Mimra

Normalität

Nach mehr als einem Jahr ist keinen Alkohol zu konsumieren für mich zur Normalität geworden und ich kann mir nicht vorstellen wieder wirklich anzufangen. Der Kater am nächsten Tag, das dumpfe Gefühl währenddessen und im Nachhinein und die Überkompensation durch Alkohol sind es mir nicht wert. Ich finde es sogar mittlerweile erschreckend wie normal Alkohol in unserer Gesellschaft ist und wie viele Menschen ihren Konsum einer abhängig machenden Droge verteidigen oder sogar hochhalten. Wenn man im Gegensatz dazu mit dem Rauchen aufhört, wird man gelobt. Bei Alkohol bekommt man häufig stattdessen irritierte Blicke. Eigentlich ziemlich komisch, oder?

Übung: Wenn ihr auch einmal ausprobieren wollt, wie es euch ohne Alkohol geht, kann ich euch sehr einen Monat als Probe empfehlen. Setzt euch einen Zeitrahmen und tastet euch davor langsam ran indem ihr immer mehr auf Alkohol verzichtet, dann fällt der erste Monat ganz ohne nicht so schwer. Lasst mich wissen, wie es euch dabei gegangen ist. Generell bin ich nicht super streng mit mir und das müsst ihr auch nicht sein. Wenn ich Lust auf Alkohol habe, dann trinke ich auch etwas, aber seit dem Beginn des Experimentes hatte ich dann eigentlich kaum mehr Lust auf Alkohol und es gibt ja auch gute alkoholfreie Alternativen, zum Beispiel Weißbier 😉 oder Anti-Alkoholische Cocktails.

Alles Liebe,

Eure Marolena 🙂

Klimawandelwut

Klimawandelwut

… oder besser noch Klimakrisenärger! Ich sags euch, mir reichts! Die letzte Woche war echt hart. Die grüne Lunge der Erde der Amazonas wird durch großflächige Brandrodung zerstört, in Indonesien brennt es, die Arktis steht in Flammen und Permafrostböden tauen auf, während Gletscher für tot erklärt werden und die Erde sich immer mehr durch unser Zutun aufheizt.

Wenn man sich so viel mit einem Thema auseinandersetzt und so viel Wissen dazu hat, dann macht es einen noch wahnsinniger, wenn die Entscheidungsträger*innen und so viele Menschen kein Bewusstsein für das wichtigste Thema unserer Zeit haben. Es geht um die Klimakrise. Die Stimmen werden immer mehr und lauter, dass der Klimawandel die wichtigste und größte Herausforderung unserer Zeit ist. Die Welt wird heißer und das merken wir mittlerweile auch schon. Rund um den Globus brennen die Wälder, es gibt Hitzewellen, Dürreperioden, das Klimasystem verändert sich. Die Folgen sind für mich logisch: Nahrungsmittelmangel, Wasserknappheit, Überschwemmungen und Naturkatastrophen, verstärkte Migration und gesellschaftliche Unruhen (vielleicht sogar Schlimmeres). Und wenn ich dem ganzen so zu schaue, dann Frage ich mich, wie wir das eigentlich alles noch umdrehen können. Wenn ein Bolsonaro die Hilfszahlungen für den brennenden Amazonas ablehnt, wir von Bränden rund um die Welt wochenlang nichts mitbekommen und wenn heimische Politiker*innen keine klaren Maßnahmen gegen die Auswirkungen des Klimawandels setzten wollen und sich mit so vielen anderen Themen beschäftigen. Es ist Zeit zu handeln und wie Professor Helga Kromp-Kolb, führende Klimaforscherin Österreichs, immer sagt: „für Pessimismus ist es zu spät“. Eine positive Vision zu haben ist gerade hier auch sinnvoll. Aber die Gefühle, die bei mir hochkommen, wenn ich Wälder brennen und Tiere und Menschen flüchten sehe, kann ich auch nicht leugnen. Ärger, Wut, Trauer, Verzweiflung und Angst. Ich fühle mich bedroht. Ich fühle mich manchmal hilflos und voller Sorge. Ich frage mich, in welche Arbeit ich noch Energie reinstecken will, ob ich mich überhaupt noch um Vorsorge kümmern soll, wie meine zukünftigen Kinder leben werden, wie wir als Einzelpersonen etwas Großes ins Rollen bekommen können und warum nicht viel mehr Leute laut aufschreien. Da ich offensichtlich nicht alleine mit meinen Gefühlen bin, gibt es seit kurzem auch einen tollen neuen Instagram-Account zu den psychischen Auswirkungen des Klimawandels.

(c) Harrison Moore via Unsplash

Letztendlich geht es nicht um die Rettung des Planeten, denn die Erde wird auch uns überleben, es geht um Frieden und Erhalt der Menschheit. Wir zerstören tagtäglich unsere Lebensgrundlage und das Wasser steht uns bis zum Hals. Vielleicht sogar bald wortwörtlich. Ich kann hier zahlreiche Fakten und wissenschaftliche Ergebnisse listen, einige habe ich euch auch schon mal in diesem Beitrag berichtet. Weitere tolle Beiträge findet ihr auch bei: Tanja – Blattgrün, Justine – justineceptcalmandwentvegan, Mira – roedluvan

Cristiania, Kopenhagen (c) Elena Beringer

Aber mich überkommt mehr und mehr das Gefühl, dass es nicht mehr um Fakten geht. Es geht um Macht und um das Auslösen von starken Gefühlen. Wenn wir zusammenkommen, uns gegenseitig motivieren und klarstellen wohin wir wollen, können wir die Welt verändern. Davon bin ich überzeugt! Also lasst uns bitte aufstehen und lauter werden. Lasst uns mit gutem Beispiel vorangehen:

  • Sei es, dass du die Politiker*inne wählst, die wirklich etwas gegen die Klimakrise tun wollen,
  • das Klimavolksbegehren unterzeichnest,
  • auf Fleischkonsum verzichtest,
  • nicht mehr fliegst und weniger Auto fährst,
  • Bäume pflanzt, zum Beispiel über die Initiativen des WWF oder der Jane Goodall Institut in Kooperation mit Astrid von Wienerkind #webuildaforest
  • oder Bewusstseinsbildung machst und Demonstrieren gehst, zum Beispiel beim nächsten großen „Earthstrike“,
  • dein Geld bei einer umweltfreundlichen Bank anlegst,
  • mit deinen Eltern und Großeltern sprichst,
  • andere Menschen in ihrer wichtigen sozialen oder umweltrelevanten Arbeit unterstützt,
  • generell weniger konsumierst und deinen ökologischen Fußabdruck reduzierst
  • oder in die eigene Ruhe und Kraft durch Meditation kommst.

Jede*r kann etwas beitragen! Lasst uns unsere Gefühle in produktive Energie verwandeln und etwas tun! Heute!

Ich umarme euch,

Eure Marolena <3


Titelbild: © Jana Klar

*Disclaimer: unbeauftragte und unbezahlte Werbung/Verlinkungen

Mit dem Zug in den Norden – von Wien nach Rendsburg

Mit dem Zug in den Norden – von Wien nach Rendsburg

Im Juli bin ich für ein Erasmus-Praktikum nach Schleswig-Holstein gezogen und verbringe hier nun meinen Sommer. Meine Reise habe ich klimafreundlich mit dem Zug zurück gelegt und bin immer noch (trotz Deutscher Bahn Mankos) ein Zugfan! Zu meinen bisherigen Gründen, warum ich Zugfahren mag, ist noch ein weiterer dazugekommen: man lernt im Zug neue Leute kennen und hat tatsächlich entspannt Zeit sich zu unterhalten! Ich hab mir nach der Reise nun auch vorgenommen in Zukunft innerhalb Europas gar nicht mehr zu fliegen. Und auch längere Reisen kann man mit dem Zug erledigen, wie ein Freund von mir mit seiner ökologischen Reise nach Neuseeland eindrucksvoll bewiesen hat. Auf seinem Blog findet ihr mehrere Beiträge dazu.

Erstmal von Wien nach Hamburg

Auf meiner Route von Wien nach Salzburg, in meine Heimatstadt, habe ich die Westbahn genommen und bin so entspannt zu meinem ersten Stopp gekommen. Am nächsten Tag bin ich zuerst mit dem Meridien nach München und dann mit dem ICE nach Hamburg gefahren. Die Strecke habe ich in nur 8 Stunden zurückgelegt, was ich wirklich vollkommen in Ordnung finde! Vor allem, wenn man was zu lesen, zu arbeiten oder schreiben dabei hat.

Auf der Reise durch Deutschland fand ich außerdem die Veränderung der Landschaft besonders spannend und habe deswegen ganz viel einfach nur aus dem Fenster geschaut. Man fährt durch die unterschiedlichsten Städte, durch Weinberge, riesige und kleine Felder, durch Tunnels und an Häfen vorbei. Der Dialekt der Menschen und die Menschen selbst verändern sich immer wieder. Besonders toll fand ich, dass der ICE richtig viel Platz und Komfort auch in der 2. Klasse hat. Ein Tipp hier: bucht eure Reise so früh wie möglich! So bekommt man oft einen guten Sparpreis.

Und ein zweiter Tipp: Nehmt euch genug Snacks für unterwegs mit! Ich hatte hier leider zu wenig Nahrung eingepackt und musste dann auf das Angebot der Bahn zurückgreifen, da ich kurz vor Hamburg am Verhungern war. Eine freundliche Bahnbegleiterin hat mich dann mit einem Käsebrot versorgt, da es keine vegane Alternative gab. Ich war zu dem Zeitpunkt aber einfach dankbar für ihr Mitdenken, da sie offensichtlich an meinem Gesichtsausdruck gleich erkannt hat, dass ich super hungrig bin und gefragt hat, ob ich etwas Nahrhaftes brauche. Weitere Tipps zum müllfreien Reisen findet ihr auch hier.

Ich bin dann um kurz nach 21:00 in Hamburg angekommen und hab mich auf die Suche nach meinem Anschlusszug gemacht. Am angezeigten Gleis angekommen, mit meinen fünf verschiedenen Gepäcksstücken bepackt und schon etwas angestrengt, ist mein Anschlusszug plötzlich von der Anzeige-Tafel verschwunden. Ich also mit all meinen Sachen die Treppen am Hamburg Hauptbahnhof rauf und runter, zur Information und dann mal von einem etwas unfreundlichen Bahnmitarbeiter erfahren, dass mein Zug nicht fährt. Er wollte mich dann über Kiel nach Rendsburg schicken, was weitere zwei Stunden gedauert hätte. Ich hab’ mich dann entschieden, einen Freund anzurufen und zu fragen, ob ich bei seiner Schwester in Hamburg auf der Couch unterkommen kann. Nach einem raschen Hin und Her, hat das glücklicherweise geklappt. Und wieder war ich super dankbar!

Glück im Unglück!

Der extra Tag in Hamburg hat sich dann auch voll auf gelohnt und ich habe am nächsten Tag etwas ausprobiert, was ich bisher noch nie gemacht habe. Ich war nämlich mit Bekannten dann am nächsten Tag Stand-up Paddeln und Picknicken und bin abends mit dem besagten Freund gemeinsam im Auto weiter nach Rendsburg gefahren. Trotz des kleinen Abenteuers zum Schluss der Reise, bin ich also rechtzeitig vor meinem ersten Arbeitstag, gut und sicher zum Ziel gekommen.

Auch meine anderen Ausflüge mit den öffentlichen Verkehrsmitteln hier in der Region haben bis jetzt super geklappt. Aber darüber erzähl ich euch später mehr!

Vorerst verbleibe ich mit einer kleinen Challenge für euch: Plant doch euren nächsten Urlaub mal ohne Flugzeug. Schaut nach, was es zeitlich und finanziell ausmachen würde, wenn ihr am Boden bleibt. Vielleicht kommt ihr ja auch an anderen spannenden Orten vorbei und erlebt Dinge, die ihr sonst nicht mitbekommen würdet 😉

Alles Liebe,

Eure Marolena 🙂


*Disclaimer: unbezahlte Werbung/verlinkte Seiten

Titelbild: © Al Ishrak via Usplash