Schlagwort: Experiment

Year by year

Year by year

You can find the german version of this post here!

The year is ending and at the turn of the year I feel it is getting quieter, emptier and calmer. I always enjoy this time very much, especially after the full Christmas days. I then take time for myself and reflect on the year I spent.

Much has happened this time and I have experienced and achieved so much. I started this blog, completed a Trainer*innen program, organized two seminars and held two, designed a workshop and the Feminine Power Retreat, got to know many new people, cultivated relationships, completed my work in the students‘ innovation centre, took the courageous step of quitting my job to complete my studies and so much more.

This year I wrote some questions down for reflecting this past year in order to remember better and look back more clearly. If you still want to recollect your thoughts over the next few days, you can download my questions here: Reflecting Questions for the turn of the year!

I also carried out my experiments throughout the year in order to gradually implement the habits I wanted to establish for myself. Sometimes it worked better and sometimes it worked less, but that’s exactly what the experiments were all about. My Summary, my ZeroWaste-Glass Challenge and a short post about the „sugar-free„-experiment, which I will try together with my dear friend Eva for a longer time next year, you can read once again here (still in german).

Also for this year I’m going to do more experiments like this again, but this time in a two-month rhythm, because the variety and the fast changes between the big tasks have overwhelmed me last time around. I start the new year with a new evening rhythm and would like to start a morning ritual in March. A month full of creativity, time in the fresh air and reading material follows. The last month (November) I left open in order to be able to respond to impulses from the upcoming year.

If you want to start your own experiments, I can highly recommend you make a list of habits, challenges and resolutions that you would like to implement in the new year, then select six of them and concentrate on them for one month each. In the following empty month you can either continue to focus on the experiment or let it expire. Depending on how you felt about the change. Of course you are also welcome to join my experiments or get inspired by the 2018 experiments. Tag me on Instagram at @marolenas_stimme and share your insights!

For the development of my morning and evening rhythm I followed the approach of Brooke McAlary from the book „Destination Simple„:

  • Here you should write down what the evenings/the morning have been like so far and how you would like these times to feel.
  • Then you list all things that have to happen in the evening/morning in one column “ Have to be done“ and in a second column „I want to do“ you write down the topics you would like to do and then write down the approximate duration of the tasks for both columns.
  • Then you circle the points you want to have in your rhythm and put them in an order. At least one point from the column „I want to do“ should be included.
  • Brooke then suggests that you first stick to the sequence and, if necessary, change the order if some things make more sense together (for example washing your face and brushing your teeth).

This is my finished evening rhythm or routine that I want to follow:

  1. cooking
  2. dining and drinking tea
  3. washing up
  4. tidy up my room
  5. Screen-free-time begins
  6. yoga
  7. showers
  8. brush one’s teeth
  9. toilet
  10. write gratitude-glass entry
  11. update Bullet Journal
  12. go to bed at 10:30 pm.
  13. reading, cuddling, …

Since I usually spend very irregular days, I am already curious, how exactly I can stick to the routine and which effects exceptions have on the experience!

In any case, I am very much looking forward to the coming year that I would like to create „lovingly“ in the sense of my word of the year! I wish you all a happy new year and an exciting, joyful, warm, successful year filled with love and friendship!

Your Marolena :*


*Disclaimer: Advertising, because linked pages/products – not sponsored!

Von Jahr zu Jahr

Von Jahr zu Jahr

You can find the English version of this post here!

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und zum Jahreswechsel wird es für mich gefühlt stets stiller, leerer und ruhiger. Ich genieße diese Zeit immer sehr, vor allem nach den vollgefüllten Weihnachtstagen. Ich nehme mir dann Zeit für mich und reflektiere mein vergangenes Jahr.

Viel ist bei mir diesmal passiert und Vieles habe ich erlebt und erreicht. Ich habe diesen Blog gestartet, eine Trainer*innen-Ausbildung abgeschlossen, zwei Seminare organisiert und zwei gehalten, einen Workshop und das Feminine Power Retreat konzipiert, viele neue Menschen kennen gelernt, Beziehungen gepflegt, meine Arbeit im students` innovation centre zurückgelegt, den mutigen Schritt getan meinen Job zu kündigen, um mein Studium abzuschließen und noch so vieles mehr.

Dieses Jahr habe ich mir für die Reflexion einige Fragen zusammengeschrieben, um mich besser erinnern zu können und klarer zurückschauen zu können. Falls ihr die nächsten Tage auch noch nachsinnen wollt, könnt ihr hier meine Fragen zum Download finden: Reflexionsfragen für den Jahreswechsel!

Auch habe ich über das ganze Jahr meine Experimente durchgeführt, um Schritt für Schritt die Gewohnheiten umzusetzen, die ich für mich etablieren wollte. Das hat mal besser und mal weniger funktioniert, aber genau das war bei den Experimenten auch vollkommen in Ordnung. Meine Zwischen-Bilanz, meine ZeroWaste-Glas Challenge und einen kurzen Post zum „Zuckerfrei“-Experiment, welches ich gemeinsam mit meiner lieben Freundin Eva nochmal im nächsten Jahr langfristiger probieren werde, könnt ihr an dieser Stelle auch gerne nochmal nachlesen.

Auch für dieses Jahr nehme ich mir wieder solche Experimente vor, allerdings diesmal im Zwei-Monats-Rhythmus, da mich die Vielfalt und die schnellen Wechsel zwischen den doch großen Aufgaben überfordert haben. Ich starte ins neue Jahr mit einem neuen Abendrhythmus und möchte dann im März folglich ein Morgenritual beginnen. Es folgen ein Monat voller Kreativität, Zeit an der frischen Luft und Lesestoff. Den letzten Monat (November) habe ich bisher freigelassen, um auch auf Impulse aus dem kommenden Jahr eingehen zu können.

Falls ihr eure eigenen Experimente starten wollt, kann ich euch sehr empfehlen eine Liste aus Gewohnheiten, Challenges und Vorsätzen zu machen, die ihr gerne im neuen Jahr umsetzten wollt, und dann sechs davon auszuwählen und euch für einen Monat auf diesen Vorsatz zu konzentrieren. Jeweils im kommenden leeren Monat könnt ihr dann entweder weiterhin auf das Experiment konzentrieren oder dieses auslaufen lassen. Je nachdem wie ihr euch mit der Änderung gefühlt habt. Natürlich könnt ihr auch gerne meine Experimente mitmachen oder euch Inspiration durch die 2018er Experimente holen. Tagged mich dann gerne auf Instagram @marolenas_stimme und teilt eure Erkenntnisse!

Für die Entwicklung von meinem Morgen- und Abendrhythmus habe ich mich an die Vorgangsweise von Brooke McAlary aus dem Buch „Destination Simple“ gehalten:

  • Hier soll man aufschreiben, wie die Abende/der Morgen bisher aussieht und wie sich diese Zeit anfühlen soll.
  • Dann listet man alle Dinge, die abends/morgens passieren müssen, in einer Spalte „Müssen gemacht werden“ und in einer Zweiten Spalte „Möchte ich machen“ notiert man die Themen, die man gerne machen würde und schreibt anschließend für beide Spalten die ungefähre Zeitdauer der Aufgaben auf.
  • In Folge umkreist man die Punkte, die man im Rhythmus haben möchte und bringt sie in eine Reihenfolge. Zumindest ein Punkt aus der Spalte „Möchte ich machen“ sollte enthalten sein.
  • Brooke schlägt dann vor, dass man sich vorerst genau an den Ablauf hält und gegebenenfalls die Reihenfolge ändert, falls manche Dinge gemeinsam (zum Beispiel Gesicht waschen und Zähne putzen) mehr Sinn ergeben.

Das ist mein fertiger Abendrhythmus bzw. die Routine, die ich verfolgen möchte:

  1. Kochen
  2. Zu Abend essen und Tee trinken
  3. Abwaschen
  4. Zimmer aufräumen
  5. Screen-free-time beginnt
  6. Yoga
  7. Duschen
  8. Zähne putzen
  9. Toilette
  10. Dankbarkeitsglas Eintrag schreiben
  11. Bullet Journal updaten
  12. Um 10:30 ins Bett gehen
  13. Lesen, kuscheln, …

Da ich meist sehr unregelmäßige Tage verbringe, bin ich schon gespannt, wie genau ich mich an die Routine halten kann und welche Auswirkungen Ausnahmen auf den Ablauf haben!

Ich freue mich jedenfalls schon sehr auf das kommende Jahr, dass ich ganz im Sinne meines Worts des Jahres „liebevoll“ gestalten möchte! Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch und ein spannendes, freudiges, warmes, erfolgreiches und mit Liebe und Freundschaft gefülltes Jahr!

 

Eure Marolena :*

 


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Alles ohne Zucker!

Alles ohne Zucker!

Mein Experimente-Jahr neigt sich dem Ende zu und im November ging es diesmal dem Zucker an den Kragen. Theoretisch ;). Da ich vor allem in letzter Zeit für meinen Geschmack zu viel Süßes konsumiert habe, freute ich mich nun besonders auf diese Herausforderung. Zu Anfang lief das noch ganz gut, aber leider bin ich dann doch den Verführern Schokolade und Kuchen verfallen…

Der wichtigste Grund des Verzichts war für mich der Suchtfaktor von Zucker. Oft greift man zu zuckerhaltigen Lebensmitteln, wenn der Körper eher Kohlehydrate, Gemüse oder anderes Essen brauchen würde. Das ist mir auch beim ersten Mal der Entwöhnung vor zwei Jahren stark aufgefallen. Besonders eindrucksvoll ist das Gefühl, wenn man dann doch wieder eine Süßigkeit nascht und diese dann unnatürlich süß und eigentlich nicht wirklich gut schmeckt.

Klar war mir gleich, dass auf jeden Zucker zu verzichten für mich unrealistisch ist. In vielen verarbeiteten Produkten ist Zucker enthalten. Deswegen lag mein Fokus auf explizit süßen Speisen, Süßigkeiten, Keksen usw. Früchte sind für mich jedenfalls eine gute alternative Energiequelle.

Mein Fazit: nachdem ich 2015 schon einen Sommer auf Zucker verzichtet hatte, waren meine Erwartungen hoch, doch diesmal fiel mir die Umstellung viel schwerer. Besonders wichtig erscheint mir dabei genug frische Alternativen wie Gemüse, Obst und Snacks bereit zu haben. Da ich vor allem unterwegs manchmal ziemlichen Unterzucker habe, brauche ich manchmal eine schnelle Lösung. Eine gute Vorbereitung, das weiß ich nun, ist bei mir also das A und O! Ein veganes Schokobällchen-Rezept für genau diesen Fall findet ihr weiter unten 😉

Auch ein guter Anreiz erscheint mir sich eine zweite Person zu suchen, mit der man solche persönlich schwierigeren Experimente teilen kann. Das letzte Mal habe ich das mit meinem Papa gemacht und das war um einiges fruchtender. Ich werde das Experiment deswegen nochmal im Jänner starten, diesmal mit einer guten Freundin zusammen!

Habt ihr dafür gute Tipps oder Erfahrungen? Habt ihr auch schon mal komplett auf Zucker verzichtet, also auch bei verarbeiteten Produkten darauf geachtet?

Kakao-Bällchen Rezept

Zutaten: alles ca. Angaben!

– Handvoll Walnüsse

– Handvoll Mandeln

– 3 EL Sonnenblumenkerne

– 1 TL Chiasamen/Leinsamen

– 2-3 gehäufte EL Rohkakao

– je nach Süße Ahornsirup

– einige Datteln (weich und saftig); hier muss man beim Verarbeiten eventuell immer wieder welche hinzufügen, um eine klebrige Konsistenz zu bekommen.

– andere Gewürze, Nüsse und Samen nach Belieben

– etwas Kakao zum Rollen

Anleitung: alle Zutaten in einen Mixer geben und auf hoher Stufe zerkleinern. Wenn die Masse zu körnig ist noch weitere Datteln oder Ahornsirup hinzugeben und erneut mixen. Diesen Vorgang wiederholen bis eine weiche, klebrige Masse entstanden ist. Kleine Portionen aus der Masse lösen und zu Bällchen rollen. Auf einem Backpapier (wiederverwendbar) in Kakao oder alternativ in Kokosraspeln, Nüssen oder Samen rollen. In einem Gefäß aufbewahren und als Snack genießen!

 

Alles Liebe,

Eure Marolena :*


Titelbild: (c) Joanna Kosinska via Unsplash

#ZeroWasteFoodChallenge

#ZeroWasteFoodChallenge

Im September dieses Jahres habe ich mir zu meinem ZeroWaste Jubiläum mal wieder angeschaut, welcher Müll derzeit bei mir anfällt. Das Badezimmer, Kleidung und Büro sind Großteils schon sehr vorzeigbar. Der meiste nicht recycelbare Abfall, vermehrt aus Plastik, entsteht im Bereich Lebensmittel und Essen. Deswegen möchte ich im nächsten Monat zusätzlich zu meinem Zuckerfrei-Experiment besonders auf diesen Bereich fokussieren.

Ein paar hilfreiche Tipps und Tricks, die ich über die letzten zwei Jahre sammeln konnte, sind:

  1. Stofftaschen und kleine Einkaufssackerl stets parat zu haben. Ich werde also wieder jeden Tag meine Sackerl und Taschen dabeihaben. Wie ihr die Sackerl selbst machen könnt, habe ich Euch hier gezeigt!

2. Obst und Gemüse direkt vom Bauern/der Bäuerin kaufen oder auf den Wochenmarkt gehen. Ich habe hier über einen Tipp auf Instagram einen Landwirtschaftlichen Betrieb gefunden, der regelmäßig nach Wien und Niederösterreich zu Sammelplätzen liefert. Das Essen ist dadurch saisonal, frisch und in Bio-Qualität.

3. Im Supermarkt unverpackte Lebensmittel kaufen und eigene Taschen dafür mitnehmen.

4. Einen Großeinkauf planen und im Unverpackt-Laden Nahrungsmittel, vor allem trockene Lebensmittel (wie Haferflocken, Nudeln, Mehl etc.), auf Vorrat kaufen. Dabei natürlich Sackerl, Taschen und Gläser zum selber abfüllen mitnehmen!

5. Auf die richtige Lagerung von Lebensmitteln achten. Karotten kann man zum Beispiel super in ein bisschen Wasser stellen (mit der Spitze nach unten) und im Kühlschrank lagern; Salate und Grünzeug, wie Mangold oder Kohl, in einem feuchten Geschirrtuch im Kühlschrank frisch halten; Erdäpfel und Zwiebeln trocken und dunkel aufbewahren.

6. Verderbliche Lebensmittel einkochen, gleich verzehren oder einfrieren.

7. Essen vorkochen und in die Arbeit/Uni/Schule mitnehmen. Für den spontanen Hunger am besten ein Sackerl oder Aufbewahrungsglas mitnehmen. Vor allem in Bäckereien bekommt man auch in das eigene Gefäß oft Gebäck eingepackt.

8. Vorhandenes Essen zu Hause aufbrauchen und spannende neue Rezepte ausprobieren. Sieh dazu auch die #eatupchallenge auf Instagram.

Wenn ihr auch bei meiner Monats-Challenge mitmachen wollt, teilt eure Erfolge auf Instagram mit den #ZeroWasteFoodChallenge und #marolenasstimme! Teilt auch gerne eure Tipps und Tricks rund um das Thema Lebensmittelabfälle vermeiden und Verpackungen sparen.

Ich freu mich auf einen erfolgreichen Monat November!

 

Alles Liebe,

Eure Marolena 😉


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