Kategorie: Hand

Alles was du nicht brauchst um ZeroWaste zu leben

Alles was du nicht brauchst um ZeroWaste zu leben

You can find the english version here!

Auch ich bin in die Falle getappt und habe mich von all den glänzenden Edelstahlboxen und Strohhalmen, die in ZeroWaste Läden angeboten werden, verführen lassen und gleich mehrere ZeroWaste Gadgets gekauft. Doch um den Prozess Richtung ZeroWaste zu starten, braucht man erstmal gar nichts, außer einer positiven Haltung und Einstellung, dass man selbst etwas ändern möchte.

Wenn ihr mit ZeroWaste oder einfach nur mal Abfallreduktion zu Hause und mit mehr Nachhaltigkeit starten wollt, nutzt erstmal die Dinge, die ihr bereits zu Hause habt. Hier sollte klar sein, dass auch die „ZeroWaste“ Produkte produziert, verpackt und transportiert werden müssen und somit ebenfalls Ressourcen verbrauchen. Es ist also generell nachhaltiger das zu verwenden, was bereits produziert wurde und man schon zu Hause hat. Sollte man doch etwas Bestimmtes brauchen, lohnt es sich es vorerst Second-Hand zu suchen, es sich auszuleihen oder Freunde und Familie darum zu fragen.

Lasst uns also mal die gängigsten Dinge anschauen, die sich Viele zu Beginn der ZeroWaste Reise anschaffen:

  • Stofftaschen: Wahrscheinlich habt ihr bereits einige Taschen, Rucksäcke oder Ähnliches zu Hause. Verwendet vorerst diese, bis sie nicht mehr zu gebrauchen sind.
  • Produktsackerl: Viele kaufen sich Stoffsäckchen für den Einkauf von Obst und Gemüse sowie Trockenware. Hier könnt ihr aber auch einfach die etwas größeren Taschen nehmen, oder euch aus alten T-Shirts welche selbst machen. Die Anleitung dazu habe ich euch hier verlinkt!
Selbstgemachtes Sackerl mit Flade
  • Strohhalme: Der Edelstahlstrohhalm ist bis heute einer meiner lustigsten ZeroWaste Gegenstände und immer ein Gesprächsstarter, deswegen mag ich ihn immer noch gerne. Allerdings habe ich ihn sehr selten für den eigentlichen Zweck, das Trinken von Flüssigkeiten, verwendet. Viel einfacher ist es Getränke ganz ohne Strohhalm zu trinken, bzw. Getränke zu konsumieren, die keinen Bedarf nach einem Strohhalm haben.
  • Spork/Bambus-Besteck für unterwegs: Ich hatte zu Beginn auch lange darüber nachgedacht mir eine Löffel-Gabel-Messer Kombination (Spork) oder Bambus Besteck anzuschaffen, habe mich aber letztendlich doch für das ganz normale Besteck von zu Hause entschieden. Dieses habe ich nun immer in meiner Tasche. Es ist etwas schwerer, aber letztendlich preisgünstiger und ich musste nichts Neues kaufen.
  • Spezielle Körperseife: ganz normale Seife tut es auch 😉
  • Zahnpastatabs und Mundwasser: Die billigere Variante ist es diese einfach selbst zu machen. Meine Rezepte dafür findet ihr hier.
ZeroWaste Gadgets Neuanschaffungen und Wiederverwendetes
  • Glas/Edelstahlbehälter: Auch ich habe mir zu Beginn fancy Behälter gekauft und meine alte Tupperware aussortiert. Ressourcensparender wäre es hier gewesen die Behälter zu nutzen, die ich bereits zu Hause hatte. Zusätzlich verwende ich heute jene Gläser, die sich durch den Kauf von Produkten im Glas (Tomatensoße, Mais, Milch, Joghurt, Bohnen etc.)  ansammeln. Diese kann man gut für den Transport von Essen zur Arbeit oder Uni, als Behälter für flüssige oder trockene Ware aus dem Unverpacktladen und vieles mehr nutzen kann. Es ist nicht nötig spezielle Gläser zu kaufen. Wenn der Ästhetische Aspekt besonders wichtig ist: die Aufkleber auf den Gläsern und Flaschen gehen gut mit Natron und Wasser runter.
  • Edelstahlfalsche: wenn ich ehrlich bin, brauche ich diese in ihrer Form doch recht häufig, da meine sowohl als Thermosflasche als auch Wasserflasche funktioniert. Generell finde ich es aber sinnvoller eine Flasche zu verwenden, die man schon zu Hause hat. Hier könnte man zum Beispiel auch alte Milchflaschen, Schraubgläser, Bierflaschen mit Kippverschluss oder Ähnliches verwenden.

Genau über das Thema habe ich übrigens auch im Podcast „Hör mal wer die Welt verändert“ mit zwei UBRM-Studentinnen Caro und Anna und mit Vivi von ZeroWasteVienna gesprochen. Dort findet ihr auch noch weitere Tipps! Den Podcast könnt ihr auch auf Spotify und ITunes hören.

„Hör mal wer die Welt verändert“ – Podcast Aufnahme mit Caro, Anna und Vivi

Lasst euch also nicht von perfekten Instagram-Bildern beeinflussen, sondern überlegt zuerst was für euch am besten funktioniert, was ihr wirklich braucht, was ihr bereits zu Hause habt und ob ihr euch die Teile auch leisten wollt.

Welche Typischen ZeroWaste Produkte fallen euch noch ein, die man nicht unbedingt gleich kaufen muss? Schreibt es mir in die Kommentare!

Alles Liebe,

Eure Marolena 😉


*Disclaimer: unbezahlte Werbung – verlinkte Seiten

Everything you don’t need to live ZeroWaste

Everything you don’t need to live ZeroWaste

Click here for the german version of this post!

I also fell into the trap and let myself be seduced by all the shiny stainless steel boxes and straws offered in ZeroWaste stores and bought several of those ZeroWaste products. But to start the ZeroWaste process, you don’t need anything except a positive mindset and attitude that you want to change something in the first place.

If you want to start with ZeroWaste or just waste reduction at home and more sustainability, first use the things you already have. Here it should be clear that the „ZeroWaste“ products have to be produced, packaged and transported as well and therefore also use up resources. So it is generally more sustainable to use what has already been produced and what you already have at home. If you need something special, it is worth looking for second hand, borrowing it or asking friends and family.

So let’s look at the most common things that many people buy at the beginning of their ZeroWaste journey:

  • Fabric bags: Probably you already have some bags, backpacks or something similar at home. Use them until they are no longer functional.
  • Producebags: Many buy special bags for purchasing fruit and vegetables as well as dry goods. Here you can also just take the bigger bags you have or make your own out of old T-shirts. I have linked the instructions here (still in German)!
DIY Bag with sandwich
  • Straws: The stainless steel straw is still one of the funniest ZeroWaste items of mine and is always a conversation starter, so I still like it. However, I have rarely used it for its actual purpose, drinking liquids. It’s much easier to consume drinks without straws or opt for beverages that don’t need straws.
  • Spork/Bamboo cutlery for on the go: At the beginning I had also thought about buying a spoon-fork-blade combination (Spork) or bamboo cutlery, but finally I decided to use the normal cutlery from home. Now I always have it in my bag. It’s a bit heavier, but ultimately cheaper and I didn’t have to buy anything new.
  • Special body soap: normal soap will do 😉
  • Toothpaste tablets and mouthwash: The cheaper option is to make them yourself. You can find my recipes for them here (also still in German).
ZeroWaste Gadgets some bought new, others are resuables
  • Glass/stainless steel containers: I also bought fancy containers at the beginning and sorted out my old Tupperware. It would have been more resource-saving to use the containers I already had at home. Additionally I use the jars that accumulate when I buy products that come in glass containers (tomato sauce, corn, milk, yoghurt, beans etc.). These can be used for transporting food to work or university, as containers for liquid or dry goods from the unpacked shop and much more. It is not necessary to buy special jars. If the aesthetic aspect is especially important: the stickers on the jars and bottles go down well with sodium bicarbonate and water.
  • Stainless steel bottle: if I am honest, I need these quite often in their form, since mine works both as a thermos bottle and water bottle. In general I think it makes more sense to use a bottle that you already have at home. Here you could also use old milk bottles, jars, beer bottles with tilt caps or something similar.

By the way, I talked about this topic in the podcast „Hör mal wer die Welt verändert“ with two UBRM students Caro and Anna and with Vivi from ZeroWasteVienna. There you’ll also find more tips! You can also listen to the podcast on Spotify and ITunes. The podcast is in German.

„Hör mal wer die Welt verändert“ – Podcast recording with Caro, Anna and Vivi

So don’t let yourself be discouraged by perfect instagram images. First, think about what works best for you, what you really need, what you already have at home and whether you want to afford new items or not

What other typical ZeroWaste products come to mind that you don’t necessarily have to buy right away? Write it down in the comments!

Lots of Love,

Marolena 😉


*Disclaimer: unpaid advertisement – linked sites

Frauen auf der Straße

Frauen auf der Straße

Frauen, die sich in Obdachlosigkeit befinden, sind oft unsichtbar und wollen diese selbst oft aufgrund von Scham verstecken. Für Frauen, ist ein Leben auf der Straße besonders gefährlich und Frauen sind zum Beispiel in Wien stärker von Armut betroffen als Männer. Viele leben, wenn sie sich eine Wohnung nicht mehr leisten können, deshalb bei Freund*innen oder Verwandten, in temporären Einrichtungen oder zum Beispiel in Frauenhäusern. 2017 wurden in Österreich 21.567 Personen als Wohnungslos registriert (Sozialministerium 2018).

Das sind ein paar der Themen, die bei mir nach dem Spaziergang mit Sandra von Supertramps im Gedächtnis bleiben. Supertramps ist eine Organisation, die Stadtspaziergänge durch Wien mit Odachlosen anbietet und so Berührungsängste abbauen und die Sichtbarkeit dieser Menschen erhöhen will. Nach dem Spaziergang bleiben nach den ehrlichen und offenen Erzählungen von Sandra auch die Erkenntnisse über die vielen Zufälle, Hindernisse und Schicksale, die jemanden in die Obdachlosigkeit bringen können. Gründe für Obdachlosigkeit sind vielfältig, aber häufig, wie auch im Fall von Sandra, ist es der Verlust der Arbeit, Krankheit und dass man die Miete nicht mehr Zahlen kann. Alltägliche Hindernisse, die schnell eskalieren können.

Generell gibt es mehrere Varianten der Obdachlosigkeit:

  • Obdachlosigkeit: wird definiert als Zustand, bei dem man über keine Wohnung verfügt und im Freien oder in Notunterkünften übernachtet.
  • Versteckte Wohnungslosigkeit: Die Personen haben keine eigene Wohnung, da sie bei Freund*innen oder Verwandten unterkommen und/oder schlafen irgendwo auf der Couch. Häufig begeben sich Frauen hier aber auch in eigentlich nicht gewollte Beziehungen, um dort Unterschlupf zu finden. Aufgrund des Aussehens (halbwegs gut gekleidet, nicht schmutzig) wirken diese Personen nicht wohnungslos.
  • Wohnungslosigkeit: „Menschen, die in Einrichtungen wohnen, in denen die Aufenthaltsdauer begrenzt ist und in denen keine Dauerwohnplätze zur Verfügung stehen, wie z.B. Übergangswohnheime, Asyle und Herbergen, aber auch Übergangswohnungen“ (BAWO 2019, s.p.) Dazu zählen auch Frauen und Kinder, die aufgrund von Gewalt, in Schutzeinrichtungen beherbergt sind.
  • Ungesichertes Wohnen: man hat keine eigene Wohnung, kommt aber bei jemand anderem unter; illegale Hausbesetzungen; Menschen, die von einer Delogierung bedroht sind; Menschen, die zu Hause von Gewalt bedroht sind.
  • Ungenügendes Wohnen: Menschen, die in Wohnungen leben, die für ein konventionelles Wohnen nicht geeignet sind (z.B. Gebäude vor dem Abbruch, Wohnwägen, Zelte, Garagen, Keller, Dachböden, überfüllte Räume)
Sandra erzählt von ihrer Kindheit

Sandra erzählt auf dem Spaziergang durch den zweiten Bezirk von Wien von mehreren Stationen ihres Weges und führt durch ein vielseitiges Leben. Ich möchte hier nicht ihre Erlebnisse berichten, da ich der Meinung bin, dass Sandra diese jemandem selbst erzählen sollte. Was aber bleibt ist, der Eindruck einer mutigen, neugierigen, schlagfertigen Frau mit viel Wiener Schmäh´, die ihr eigenes Schicksal als Möglichkeit nimmt, anderen Frauen zu zeigen, dass sie es wieder aus der Obdachlosigkeit herausschaffen können, dass sie etwas erreichen können und dass durch gegenseitige Unterstützung und mit Humor eine Bewältigung von (traumatischen) Erlebnissen möglich ist. Ich habe es als besonders schön empfunden, dass Sandra aufgrund der Arbeit mit Supertramps nun wieder eine Wohnung gefunden hat und sich auch künstlerisch in einem Theater verwirklichen kann. Das Ziel von Supertramps Selbstvertrauen und Ermächtigung zu unterstützten sowie das in der Gesellschaft wieder Fuß fassen von den mitarbeitenden (ehemaligen) obdachlosen Menschen, kann man bei Sandra wunderbar als erfolgreich erkennen. Das Feedback, das Zuhören, Interesse und die Wertschätzung der Tour-Gruppe trägt hier auch zum Selbstwertgefühl und der Sichtbarkeit der Personen bei.

Sandra betont zudem immer wieder ihr Ziel, dass sie mit der Arbeit bei Supertramps einerseits das Thema der Obdachlosigkeit speziell von Frauen sichtbar machen, aber eben auch Frauen Mut machen möchte, immer wieder aufzustehen und nicht den Kopf in den Sand zu stecken. Wichtig ist es hier die Scham zu überwinden und sich Hilfe zu holen. Davon gibt es besonders in Städten einige Angebote. Von der Caritas bis zu Frauenhäusern ist Vieles dabei. Hier liegt allerdings auch eine Schwierigkeit, da es so viele soziale Einrichtungen aber keine ausreichende Aufklärung auch für sozial Leistungen gibt. Es fehlt hier an Information, wo man sich am besten hinwenden soll. In Wien gibt es fünf Einrichtungen, die speziell für Frauen gedacht sind. Welche unterschiedlichen sozialen Institutionen es in Wien und Umgebung generell gibt, könnt ihr auch gut über den Wiener Sozial Podcast erforschen, wo in jeder Folge eine Organisation vorgestellt wird.

Besorgniserregend ist aufgrund der stärker armutsgefährdeten und von Gewalt bedrohten Frauen, dass die Regierung Türkis-Blau 2018 erneut Förderungen für Einrichtungen für Frauen, Beratung für Familien und Frauen etc. gestrichen hat. Angesichts dessen, dass Frauen generell mehr in Abhängigkeiten leben und mehr unbezahlte Arbeit leisten (Betreuung und Pflegeaufgaben) ist eine Streichung von Unterstützungen für Frauen im 21 Jhd. ein massiver Rückschritt.

Wenn ihr wie ich diesbezüglich aktiv werden wollt, gibt es meiner Meinung nach viele Möglichkeiten:

  • Sich selbst ein Bild machen, zum Beispiel bei einem Spaziergang mit Supertramps
  • Ehrenamtliche Mitarbeit in einer Einrichtung oder Sach- oder Geldspenden
  • Demonstration gegen die Aktionen der Regierung Türkis-Blau zum Beispiel am 15. Oder 16. März 2019
  • Unterstützung der Menschen aus dem Umfeld, damit diese gar nicht erst in eine ähnliche Situation kommen

Alles Liebe,

Eure Marolena 🙂


Supetramps Tour von Sandra

Header: © Unsplash Andreea Popa

*Disclaimer: ich wurde zur Führung mit Sandra von Supertramps eingeladen, der Beitrag ist aber nicht finanziell gesponsert!

Werbung, weil Links / nicht gesponsert


Weiterführende Links und Quellen:


Hier findet man Einrichtungen für Wohnungslose Menschen: https://www.caritas.at/aktuell/kampagne/armut-in-oesterreich/obdachlosigkeit/

http://www.frauenhelpline.at/

https://www.frauenhaeuser-wien.at/

https://www.wien.gv.at/gesellschaft/obdachlosigkeit/

BAWO 2019: http://www.bawo.at/de/content/wohnungslosigkeit/definitionen.html

http://www.bawo.at/de/content/wohnungslosigkeit/frauen.html

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/183352/umfrage/meinung-zu-den-gruenden-fuer-obdachlosigkeit/

https://wien.orf.at/news/stories/2609589/

https://kontrast.at/frauenorganisationen/

Sozialministerium 2018: https://www.sozialministerium.at/cms/site/attachments/1/6/5/CH3434/CMS1546849856778/eingliederungsindikatoren_2017.pdf

Experimente – Auf und Abs sind ok!

Experimente – Auf und Abs sind ok!

Die letzten zwei Monate standen bei mir ganz im Zeichen der Achtsamkeit am Abend. Ich habe versucht ein für mich angenehmes Abendritual regelmäßig umzusetzen. Auch wenn ich Teile davon wirklich gut implementieren konnte, blieb die Langsamkeit, die ich mir von der Umstellung erwartet habe, aus. Ich habe zudem die Reihenfolge relativ rasch geändert, da manche Punkte besser hintereinander gepasst haben, als andere. Einen Punkt habe ich am Abend gestrichen und bei der Morgenroutine ergänzt (nämlich das Duschen). Spannend war für mich auch, dass ich, wie auch schon im dazu inspirierenden Buch von „Brooke McAlery“ „Destination Simple“ vorgeschlagen, bereits in den letzten zwei Monaten begonnen habe auch meinen Morgenrhythmus zu verfolgen.

Die Teile, die mir im Moment als besonders bereichernd erscheinen, sind mein Bulletjournal und das Dankbarkeitsglas. Beide Elemente fördern tägliche Reflexion und Dankbarkeit, für alles was ich an jedem Tag erlebt habe. Beide Elemente habe ich kontinuierlich in meinen Abend eingebaut, ebenso wie das Lesen von einem Buch. Außerdem habe ich gemerkt, dass ich gerne zusätzlich am Abend noch eine Meditation mache, statt nur Yoga.

Da ich aber nach wie vor sehr unregelmäßig ins Bett gehe, abends doch auch noch Serien oder einen Film schaue und im folgenden Monat März das Leben eines Morgenrituals ansteht, habe ich beschlossen wieder ein bildschirmfreies Schlafzimmer plus die Verfolgung beider Rituale einzuführen. Hier wirklich liebevoll mit mir selbst umzugehen, fällt mir gerade unglaublich schwer, weil ich mir das, was ich mir so stark vorgenommen habe, nur sehr schwer konsequent aufrechterhalten kann. Ich mache mir hier aber bewusst, dass es in Ordnung ist diesbezüglich auf und abs zu haben und dass auch andere Experimente manchmal länger Zeit gebraucht haben, um zu fruchten. Dass ich aber das Experiment der Rituale nicht ganz streichen möchte, zeigt mir auch, dass es mir doch sehr wichtig ist. Denn für mich ist es vollkommen in Ordnung nach einem Experiment zu beschließen, dass man dieses nicht fortführen möchte.

Wenn ihr euch auch ein Morgenritual schaffen wollt, schreibt euch nach folgenden Schritten auf, was ihr machen wollt/müsst:

  • Schreibt auf, wie euer Morgen derzeit aussieht und wie er aussehen bzw. wie er sich anfühlen soll.
  • Listet alle Tätigkeiten, die morgens passieren müssen und in einer zweiten Spalte welche ihr gerne machen möchtet. Ergänzt anschließend die ungefähre Zeitdauer der Tätigkeit oder Aufgabe.
  • Umkreist nun die Dinge, die ihr in eurer Morgenroutine/Rhythmus/Ritual (je nachdem wie ihr den Ablauf nennen wollt) aufnehmen möchtet. Nehmt mindestens eine Tätigkeit aus der zweiten „ich möchte“-Spalte auf!
  • Bringt die Punkte in eine sinnvolle Reihenfolge. Ihr könnt die Reihenfolge später auch noch ändern, wenn ihr merkt, dass ihr zum Beispiel automatisch immer zwei Dinge hintereinander macht.

Mein derzeitiges Morgenritual, sieht im Moment folgendermaßen aus:

  • 7:00 Aufstehen, was in meinem derzeitigen Schlafrhythmus nicht machbar erscheint, ich aber trotzdem als Ziel aufrechterhalten will.
  • Toilette
  • Wasser trinken + Vitamine nehmen
  • Fenster öffnen
  • Bett machen
  • Duschen
  • Zähne putzen
  • Anziehen
  • Tee + Frühstück machen
  • Frühstücken
  • Eine Tätigkeit im Haushalt (ändert sich täglich)
  • Aus dem Haus gehen. Wenn der Tag zu Hause verbracht werden soll, trotzdem rausgehen und einen Spaziergang machen

Optional: tanzen, lesen, strecken, lesen, lernen, Musik hören, Radio hören…

 

Falls ihr meine diesjährigen Experimente mitmacht, würde ich mich sehr freuen, wenn ihr mir entweder in den Kommentaren oder auf Instagram sagt, wie es euch damit geht! Auf Instagram tagged mich bitte mit @marolenas_stimme 🙂

 

Alles Liebe,

Eure Marolena 😉

 


*Disclaimer: Werbung, weil verlinkte Seiten und Produkte/nicht gesponsert!